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Von Cairns nach Mackay in 14 Tagen

Willkommen im Paradies: Dein Insta-Account kocht über, wenn du die Bilder deiner Traumtour vom tropischen North Queensland entlang am Great Barrier Reef zu den Whitsundays postest. 


 DAS ERWARTET DICH

  • Für alle, die von einer eigenen Insel träumen: Du übernachtest mitten im Ozean auf einem Ponton-Boot.
  • Für alle, die Abenteuer suchen: Du segelst in den Whitsunday Islands zwischen Walen, Meeresschildkröten und Delfinen.
  • Für alle, die Nervenkitzel brauchen: Bring bei Jetski-und Banana-Boat-Fahren in Airlie Beach dein Adrenalin zum Kochen.

AUF EINEN BLICK

Dauer: 14 Tage
Transport: Auto und Flugzeug
Kosten: $$$$

Stell dir vor, du tauchst in eine Postkarte ein. Genau so fühlt es sich an, wenn du auf dem Weg von Cairns zu den Whitsunday Islands zum ersten Mal das unfassbar blaue Great Barrier Reef siehst, eines der größten Naturwunder der Erde. In Cairns kannst du am Reef tauchen, schnorcheln und auf einem Ponton-Boot campen. Stammesälteste des Jirrbal-Volks führen dich nach Mission Beach und bringen dir die tiefe Verbundenheit der Regenwald-Aborigines zu ihrem Land näher. An den Whitsundays kannst du dann zwei Tage auf einem Boot zwischen den 74 Inseln der Region umherschippern und mit Walen, Meeresschildkröten und Delfinen abhängen. 


Tag 1: Cooles und Abkühlung in Cairns

In Cairns gelandet, machst du erstmal einen Spaziergang an der Promenade und genießt den umwerfenden Meerblick. Danach im Stadtzentrum essen, trinken und zur Abkühlung kurz in die Lagune springen. Von Freitag bis Sonntag kannst du dich auf Rusty's Markets unter die Einheimischen mischen und dich mit frischen Produkten aus der Region eindecken. Das Angebot der mehr als 180 Stände reicht von exotischen Früchten über Milchprodukte bis hin zu Fisch und Meeresfrüchten.

Am Abend wartet gleich der nächste Markt: Der Cairns Night Market hat an 265 Tagen im Jahr von 17 bis 23 Uhr geöffnet. Nirgends kommen Backpacker günstiger an eine entspannende Nackenmassage als hier.   

Apropos: Cairns ist bekannt für seine vielen Backpacker-Bars. Das Gilligan’s und The Jack, beide in der Spence Street, sind Kult.


Tag 2: Campen am Great Barrier Reef

Heute früh gesellst du dich zu deiner Sunlover by Starlight Tour und lässt dich raus aufs Great Barrier Reef bringen. Hier verbringst du zwei Tage und eine Nacht auf einem Moore Reef Ponton, einer Art schwimmenden Insel. Langweilig wird‘s dir dabei bestimmt nicht, mit Schnorcheln, Tauchen, Helmtauchen … Und ja, du schläfst auf dem Wasser. Neidfaktor bei deinen Leuten zu Hause: extrem hoch!

Wer kann schon rund 40 km vor der Küste auf einem Boot den Sonnenuntergang und ein kühles Bier mit Freunden genießen? Am Abend gibt es ein BBQ und freie Sicht auf den südlichen Nachthimmel. Such das Kreuz des Südens, die Milchstraße und ein paar Planeten, bevor du zufrieden einschlummerst, begleitet vom sanften Rauschen der Wellen am Reef.


Tag 3: Mehr Meer am Moore Reef

Wetten, dass du dich wie Kevin Costner in „Waterworld“ fühlen wirst, wenn du am Morgen auf deinem Ponton aufwachst? Stärk dich mit einem herzhaften Frühstück, bevor du in deinen zweiten ereignisreichen Tag am Moore Reef startest.

Hast du „Findet Nemo“ gesehen? Natürlich, was für eine Frage. Das Great Barrier Reef ist die Heimat des kleinen Clownfisches, und vielleicht kannst du ihn ja entdecken – zusammen mit rund 1500 anderen tropischen Fischarten, wie farbenprächtigen Skalaren, bunten Papageienfischen und riesigen Lippfischen.

Keine Zeit für zwei Tage auf dem Wasser? Kein Problem: Mach einfach einen Tagestrip zum Moore Reef, um ganze vier Stunden auf dem Ponton zu verbringen – genug Zeit zum Schnorcheln, Fische füttern und Durch-den-Glasboden-vom-Boot-schauen. Der Ponton bietet auch ein Sonnendeck (Eincremen nicht vergessen!) und die einzige Riesenwasserrutsche am gesamten Reef. Woohoo!

Anschließend geht’s zurück nach Cairns. Mach dir einen ruhigen Abend am Meer, mit Fish & Chips und einem (oder acht) kalten Bierchen.


Tag 4: Im Zweifel immer Richtung Tropen

Gönn dir was und lad dich selbst in eines der vielen „Health-Food-Cafés“ von Cairns ein, z. B. in die Snoogies Health Bar oder ins Fusion Organics für ein Glas grünen Smoothie und ein rundum gesundes Frühstück. Dann heißt es „Tschüss, Cairns“ und „Hallo, Southern Tablelands!“. Unterwegs hältst du aber natürlich in Millaa Millaa an, um den Wasserfall zu bewundern, ein wenig herumzuplanschen und den Song „Waterfalls“ von TLC zu trällern (optional). Über einen Rundweg kommst du ganz einfach hin.

Im Küstenort Mission Beach angekommen, checkst du im Jackaroo Treehouse Mission Beach Hostelein, einem Baumhaus-Resort mitten im schönsten Regenwald von North Queensland. Tarzan würde vor Neid erblassen. 


Tag 5: Aborigine-Erlebnis mit Ingan Tours 

Ein Transferbus von Ingan Tours bringt dich nach Tully, wo dich ein unvergessliches und lehrreiches Erlebnis mit dem Aborigine-Volk der Jirrbal erwartet.

Die geführte Tour beginnt mit einem Spaziergang zum wunderschönen „Healing Pond“, einem Teich, dem man Heilkräfte nachsagt, begleitet von allerhand spannenden Informationen über den Regenwald. Im kristallklaren Wasser des Echo Creek kannst du dich abkühlen und der Geschichte über die Sagengestalt Yunba lauschen, einer schwarzen Wasserpython, die auf wundersame Weise Kranke und Verwundete geheilt hat.

Zum Abschluss bereitet der Tourführer für euch Tee im Kessel und einen leckeren „Damper“ zu, eine Art Grillbrot. Tipp: Im Regenwald Gräser sammeln und daraus ein schickes Armband flechten. Fertig ist das DIY-Souvenir!

Noch wichtigerer Tipp: Unbedingt ordentliche Wanderschuhe anziehen, plus Sonnencreme, Mütze, Trinkwasser und ein paar Snacks einpacken.

Zurück im Hostel, ist die hauseigene Jack’s Jungle Bar der perfekte Ort zum Runterkommen und Chillen.


Tag 6: Abenteuer mit Whitewater Rafting

Lust auf Sport? Neben den entspannten Vibes rund um Mission Beach steht die Küstenregion hier auch für Abenteuer pur! Du kannst z. B. Skydiving antesten und filmreif direkt am Strand landen, oder dir am Tully River (45 Fahrtminuten von Mission Beach) adrenalingetränkte Wassersportaktivitäten geben.

Für heute Morgen empfehlen wir eine Rafting-Tour mit Raging Thunder. Der Fluss rauscht mitten durch unseren als Weltnaturerbe geschützten Regenwald, und zwar ziemlich schnell und steil. Beißt die Zähne zusammen, Kinder. Nasse Hosen garantiert!

Falls Mama und Papa fragen: Natürlich werdet ihr nicht einfach so den Fluss runtergeschmissen, sondern bekommt vorab eine professionelle Einweisung. Unbedingt mitnehmen: feste Schuhe, Badeanzug-/hose, Wechselklamotten für hinterher – und einen wasserdichten Plastikbeutel für dein Handy.


Tag 7:  Reif für die Insel

Am Morgen verlässt du Mission Beach in Richtung Townsville. Ein kleiner Umweg über Cardwell Forest ist ideal, um die dreistündige Fahrt zu unterbrechen. Der im Girringun National Park gelegene Cardwell Forest Drive überrascht auf 26 km Länge mit malerischen Serpentinen, natürlichen Sprudelquellen („Spa Pools“), kleinen Badeseen, Wasserfällen und tollen Picknickplätzen. Der Cardwell „Spa Pool“ ist super für ein Picknick und einen kurzen Sprung ins kalte Wasser. Fun Fact: Hinter diesen „Spas“ verbergen sich Wassertümpel im Flussbett, die Bläschen werfen und einen natürlichen Strudel haben. Praktisch ein Whirlpool für Fred Feuerstein.

Weiter geht’s nach Townsville. Dort stellst du dein Auto ab und nimmst die Fähre zur wunderschönen Magnetic Island. Der Fährbetrieb verkehrt täglich etwa einmal pro Stunde, und die Tickets solltest du am besten vorab online buchen.

Magnetic Island ist eingebettet im Weltnaturerbe Great Barrier Reef Marine Park, doch die Landschaft hier unterscheidet sich deutlich von der tropischen „Regenwaldszenerie“, wie sie auf den meisten Inseln im Great Barrier Reef anzutreffen ist. Auf Magnetic herrscht ein charakteristisches trockenes Tropenklima, und die Insel ist bedeckt mit Eukalyptusbäumen. Das Wasser ist unfassbar sauber, die Wanderwege sind unfassbar lang, und die Wildtiere (Koalas und Wallabys) sind unfassbar zahm.

Diese Insel erkundest du am besten zu Fuß (oder entspannt von deinem Handtuch aus) und checkst anschließend im YHA Magnetic Islandein, mitten im Herzen des Magnetic Island National Park an der geradezu unwirklich schönen Horseshoe Bay.


Tag 8: Wildtiere und Wrack-Tauchen

Dein erstes Highlight des Tages ist dasFrühstück mit Koalasim Bungalow Bay Koala Village, jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag. Beleg dir ein paar Sandwiches, röste sie über heißer Glut und lass dich dabei von Koalas, Krokodilbabys und sogar Schlangen beobachten. Ein einzigartiges Erlebnis!

Nach dem Frühstück bittest du die freundlichen Mitarbeiter an der Rezeption um eine Karte von Magnetic Island. Die besten Tipps und sehenswertesten Orte der Insel gibt’s gratis dazu.

Einmal im Monat findet auf Magnetic Island außerdem die Full Moon Down Under Party statt. Ein ABSOLUTES MUSS, wie uns die Einheimischen zwinkernd versichert haben (alles ziemlich „loosey goosey“ … schlagt‘s im Urban Dictionary nach!).

Für Abenteuerlustige hält der Ozean massenweise coole Aktivitäten bereit, wie Schnorcheln direkt vom Strand aus oder entlang der ausgewiesenen Schnorchelreviere in der Nelly Bay und Geoffrey. Auch Taucher kommen auf ihre Kosten: Auf einer der besten Wrack-Tauchtouren Australiens (Top 5 weltweit!) könnt ihr die Überreste der SS Yongalaplus Scharen von Meeresbewohnern bestaunen. 


Tag 9: Von Magnetic Island nach Airlie Beach

Beim Abschied von diesem Inselparadies ist dir wahrscheinlich zum Heulen zumute, aber so viel zum Trost: Das nächste Highlight wartet schon auf dich! Mit der Fähre fährst du zurück zum Festland und dort weiter nach Airlie Beach. Der schmucke Küstenort ist das pulsierende Herz der Whitsundays und das ideale „Base Camp“ für Spaß und Abenteuer rund ums Meer.

Die entspannte tropische Atmosphäre versetzt dich sofort in den Urlaubsmodus. Sonnenbaden, Shoppen, Snacks am Meer … Soooo muss Urlaub sein! Um die Stadt besser kennenzulernen, lässt du dich am besten mit der Rikscha herumkutschieren. 


Tag 10: Wasser- und Strandspaß in Airlie Beach

Am Morgen begibst du dich zur Abell Point Marina, von wo dein Abenteuer auf, im und überm Wasser startet. Du hast die Qual der Wahl: Jetski-Touren, Rafting auf dem Meer, Kajakfahren, Banana-Boat-Fahren oder eine Spritztour mit dem Jetboot. Unterwegs kannst du dir im Raw Bohemian Café genüsslich den Bauch vollschlagen.

Jeden Samstagvormittag findet am Südende des Strands ein Markt statt. Hier gibt’s frisches Obst und Gemüse, regionales Kunsthandwerk und andere interessante Fundstücke.

Gönn dir eine Portion Fisch & Co. in einem der belebten „Seafood Cafés“ oder ein paar Drinks im Pub. Wie wär’s mit einer Runde Karaoke? Vielleicht triffst du ja eine/n neue/n BFF, um ein Duett zu schmettern (Entwarnung, hier ist schlagerfreie Zone!).


Tag 11: Segeln in den Whitsundays

Heute suchst du dir einen Job (oder tust zumindest so) und heuerst auf einem Segelschiff an. Liveaboard Diving hat auf den Whitsundays Kultstatus: Du kannst am Great Barrier Reef tauchen und gleichzeitig in den unfassbar schönen Whitsunday Islands hin- und hercruisen, mondän auf einer schneeweißen Jacht.  

Sei nett zu den anderen Passagieren, den Crewmitgliedern und vor allem den Tauchlehrern, denn du bist zwei Tage und Nächte auf diesem Schiff. Während ihr um die 74 Inseln der Whitsundays schippert, hast du die Chance, an einigen der schönsten Stellen des Reefs auf Tiefgang zu gehen.


Tag 12: Sonne, Segeln und Schnorcheln

Am zweiten Tag kannst du schamlos den kompletten Poser raushängen lassen, wenn du wie ein Promi auf seiner Privatjacht durch die Whitsundays segelst … Neben Schnorcheln und Tauchen ohne Ende sind hier aber auch attraktive Aktivitäten an Land geboten.

Auf der größten Insel der Region, der Whitsunday Island, gibt es Buschwanderungen, und am postkartentauglichen Whitehaven Beachden wohl weißesten Sand der Welt. Ein Himmel für Fotos. Vorher unbedingt noch den Akku laden!

Sollten dir zwei Tage auf dem Meer zu lang sein, bieten sich Tagestrips zum Whitehaven Beach oder zum Reef an. Für erfahrene Segler geht beimBareboatingein Traum in Erfüllung: a) leere Jacht mieten, b) eigene Crew anheuern, c) Käpt’n spielen.


Tag 13: Auf zur Krokodil-Safari!

Darauf haben „Crocodile Dundee“-Fans gewartet: Wir holen die possierlichen Fossile für euch von der Leinwand ins echte Leben! Zurück in Airlie Beach, gehst du mit dem Team von Whitsunday Crocodile Safariauf Tour, um mit offener Kinnlade festzustellen, dass die Riesenechsen am Ufer des Proserpine River tatsächlich echt sind. Mund zu und Augen auf!

Zur Tour gehören ein BBQ und eine Traktorfahrt durch den Dschungel, bei der ihr mehr über die Buschwelt erfahrt.

Wieder in der Zivilisation angekommen, wird es Zeit für ein paar Abschiedsdrinks (Plural beachten!) entlang der Hauptstraße von Airlie Beach, bevor du diesem Tropenparadies den Rücken kehrst. Das Orga-Team von Liveaboard Diving reserviert oft einen Tisch in der Stadt, damit die Crew noch ein letztes Mal gemütlich zusammensitzen kann. Bye, Airlie Beach!

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