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12 Tage in Melbourne und Umgebung

 Du erlebst nicht nur Melbourne und seine Highlights, sondern auch den „Wilden Osten“ von Australien mit der Great Ocean Road und dem Grampians Nationalpark.



DAS ERWARTET DICH

  • Ein Spiel der Aussie Rules Football League oder ein Cricket-Match auf dem Melbourne Cricket Ground.
  • Der größte naturbelassene Küstenstreifen von Victoria im Wilsons Promontory Nationalpark.
  • Klettern an den Granitfelsen im Grampians Nationalpark.

AUF EINEN BLICK

Dauer: 12 Tage
Transport: Auto
Kosten: $$

über Phillip Island, die Mornington Peninsula und den Wilsons Promontory Nationalpark zur Great Ocean Road und den Grampians Nationalpark. Unterwegs gibt’s leckeres Essen (klar!), Motorsport, Seilrutschen und Wasserspaß. Warum auch nicht? Außerdem werden dir bestimmt ein paar nette Kollegen aus der australischen Tierwelt begegnen … 

Tag 1: Urbane Abenteuer

Los geht’s in Melbourne. Auf der Hidden Secrets Tour erkundest du geheimnisvolles Terrain (aka die Gassen, Straßen und Arkaden der Stadt), lernst die lokale Café-Kultur kennen und stärkst dich beim High Tea.

Am Nachmittag kannst du dir dann im Stadtzentrum am Federation Square deine tägliche Dosis Kultur holen – in der National Gallery of Victoria Ian Potter Centre und im Australian Centre for the Moving Image.


Tag 2: Es lebe der Sport

Erstmal wach werden. Das klappt am besten mit einem Kaffee zum Mitnehmen von STREAT, einem Sozialprojekt, das benachteiligte Jugendliche zum Kaffeeröster, Barista oder Bäcker ausbildet. Eine tolle Sache.

Mit frischem Koffein im Blut kannst du dich jetzt aufs Fahrrad schwingen und durch Melbourne radeln. Die All In One Melbourne Bike Tour führt dich in vier bis fünf Stunden ganz entspannt zu den größten Sehenswürdigkeiten. Vier bis fünf Stunden Drahtesel klingt nach Hölle? Schnapp dir einen Picknickkorb, und ab in die S-Bahn nach Carlton Gardens oder Albert Park.

Am Abend erlebst du hautnah ein Match auf dem Melbourne Cricket Ground (MCG). Aussie Rules Football und die Australian Football League (AFL) sind hier in der Stadt praktisch Religion. In den Sommermonaten finden auf dem MCG internationale Cricket-Matches statt, z. B. „The Ashes“ zwischen Australien und Großbritannien, und der jährliche „Boxing Day Test“, das wichtigste Event im australischen Cricketkalender.


Tag 3: Street Credibility

Melbourne hat krass gute Street Art zu bieten. Bei einer Street-Art-Tour hast du die Chance, Künstler kennenzulernen, mehr über ihre Techniken und Styles zu erfahren und dich in ihrer Coolness zu sonnen.  

Tipp für den Nachmittag: Ein Trip ins Stadtviertel Fitzroy, wo es vor kleinen Bücher- und Plattenläden nur so wimmelt. In den Pubs, Clubs, Lagerhallen und Kellern spielt sich hier auch eine äußerst aktive Live-Musikszene ab.


Tag 4: Camping beim Wilsons Promontory

Heute heißt es „Bye, bye Stadt, G’day Natur!“: Wilsons Promontoryliegt rund 2,5 Fahrtstunden von Melbourne entfernt. „The Prom“ (wir Aussies kürzen gerne alles ab) gehört zu den beliebtesten Nationalparks von Victoria. Hol dir unterwegs im kleinen Ort Meeniyan bei Moo's einen frischen Kaffee. Alles für BBQ und Camping gibt’s ein Stück weiter bei Foster.

Tidal River ist der Hauptanlaufpunkt für Camper und sonstige Übernachtungsgäste im Wilsons Promontory Nationalpark. Die Natur ist geradezu bezaubernd schön, mit ruhigen Flüssen, Berggipfeln aus Granit, abgeschiedenen Stränden und wunderbaren Fabelwesen.

Dein Abendessen brutzelst du dir selbst auf einem der vielen öffentlichen Grills und genießt es unterm freien Himmel.


Tag 5: Komm in den Prom

Verbringe heute den Tag im Nationalpark. Je nach Lust, Laune und Fitnesslevel kannst du einen der kurzen Spaziergänge machen oder den ganzen Tag auf einer ausgedehnten Wandertour verbringen.

Tipp: Auf der Strecke von Tidal River über Pillar Point nach Squeaky Beach und zurück (je eine Stunde) kannst du atemberaubende Eindrücke von der Küste sammeln, und von Juni bis August vielleicht sogar einen Wal sichten. Noch fit? Nimm die längere Vier-Stunden-Route über Norman Beach, Squeaky Beach, Picnic Bay und Whisky Bay.


Tag 6: Pferdestärken und Pinguine auf Phillip Island

Dein Ziel heute Morgen heißt Phillip Island, und das bedeutet: PINGUINE!

Doch vorher solltest du dir unbedingt noch eine Gokart-Runde auf dem Parcours beim Phillip Island Grand Prix Circuit Visitor Centre geben. Adrenalinjunkies haben auch die Möglichkeit, mit einem Profi an der Seite über die „echte“ Formel-1-Strecke zu brettern.

Wenn die Sonne untergeht, heißt es Bühne frei für die Hauptattraktion von Phillip Island – die Pinguine! Du kannst zuschauen, wie Scharen von Zwergpinguinen vom Strand zurück in ihre Behausungen am Summerland Beach watscheln. Mach mit bei der Ultimate Penguin Tour zur Pinguin-Parade, oder sichere dir in der Penguins Plus Area den besten Sichtplatz.

Übernachten kannst du bei The Island Accommodation.


Tag 7: The Mornington Peninsula

Starte nach einem Frühstück im Mad Cowes Cafégut gelaunt in den Tag, dann schnell rüber nach Rye auf der Mornington Peninsula. Dort angekommen, leih dir bei Peninsula Stand Up Paddleboardingein Paddelboard aus. Oder besorg dir einen Schnorchel und tauch ab, um drachenmäßige Algenmonster unterm Rye Pier zu jagen. Während der warmen Monate (November bis April) kannst du hier auch eine Tour buchen, um mit den Delfinen von Port Phillip Bay zu schwimmen.

Kalte Füße vom Paddeln/Tauchen/Chillen? Wärm sie dir am Nachmittag in den heißen Quellen, den Peninsula Hot Springs, auf oder meld dich zu einer Abendtour im Moonlit Sanctuaryan, wo du nachtaktive Vögel, gefährdete Beutelmarder, Tasmanische Teufel und Koalas beobachten kannst. Wer mag, kann hier auch Kängurus füttern.

Camping ist direkt am Ufer möglich (bei Rye Foreshore Camping), oder ein Stück weiter entlang der Küste bei Sorrento.


Tag 8: Epischer Trip auf der Great Ocean Road

Eins deiner Highlights heute: Du fährst mit dem Auto auf eine Fähre (woohoo!). Dein Ziel ist Queenscliff, über der Bucht auf der Bellarine Peninsula. Dort angekommen, fährst Du weiter nach Torquay – der australischen Wiege des Surfings! Schau im Australian National Surf Museum in der Nähe von Bells Beach vorbei, dem Austragungsort des „Rip Curl Pro“, einer der großen Meisterschaften für Surfprofis.

Weiter geht’s nach Apollo Bay. Dort checkst du in deiner Unterkunftein, gehst rüber zum Marengo Marine Park, um mit den Seehunden Kajak zu fahren, und zum Abschluss holst du dir die perfekten Fish & Chips bei Apollo Bay Fisherman’s Co-op.


Tag 9: Die Zwölf Apostel bei Sonnenuntergang

Von Apollo Bay geht’s weiter nach Port Campbell. Ein Halt in Cape Otway lohnt sich, um die Glühwürmchen von Melba Gully zu bewundern, den Otway Fly Tree Top Walk zu erklimmen oder – für echte Helden – mit der Seilrutsche durch den Wald zu speeden.  

Bei deiner Ankunft in Port Campbell siehst du die berühmten Zwölf Apostel. Früh morgens zum Sonnenaufgang oder abends zum Sonnenuntergang kannst du sie in ihrer ganzen steingewordenen Pracht erleben.


Tag 10: Aborigine-Kultur in den Grampians

Von Port Campbell aus fährst du in Richtung Halls Gap im Grampians National Park und schaust dort im Brambuk National Park and Cultural Centre vorbei für Infos und eine Einführung in die Kultur der Aborigines. Im Centre selbst findest du Kunstausstellungen, Gegenstände und mehr über die Kultur der Ureinwohner Australiens. Der interaktive Teil ist das Beste, mit Didgeridoo, Stammestanz, Korbflechten, Bumerangwerfen und Malerei.

Die Grampians beherbergen auch alte Aborigine-Steinmalereien in „Shelters“, die im ganzen Park verteilt sind, wie Billimina Shelter, Gulgurn Manja Shelter und Manja Shelter.

Günstig übernachten kannst du im Grampians Eco YHA oder Brambuk Backpackers, oder du machst ein paar Dollar locker und gönnst dir ein Luxus-Safari-Zelt im Halls Gap Lakeside Tourist Parkfür Glamping („glam camping“) vom Feinsten!


Tag 11: Wandern und Vögel beobachten in den Grampians

Heute gehört die Natur nur dir! Bushwalking? Klettern? Angeln? Kanufahren? Du kannst dich nicht entscheiden? Mach doch einfach alles!

Die Grampians sind auch ein Paradies für Vogelkenner, mit Gelbhaubenkakadus, Pennantsittichen und Honigfressern. Das sagt dir null? Bei Halls Gap gibt’s Kängurus und über dem Hügel im Wartook Valleyauch Emus.


Tag 12: Ballarat entdecken auf dem Weg nach Melbourne

Auf dem Rückweg nach Melbourne solltest du unbedingt noch einen Abstecher in die alte Goldgräberstadt Ballaratmachen.

In alter Tradition kannst du hier Gold schürfen (aber lass dich von den Leuten in Kostümen nicht verwirren!). Die Art Gallery of Ballarat ist die älteste und größte regionale Galerie Australiens und ebenfalls einen Besuch wert.

Last but not least, schau kurz im Ballarat Wildlife Park vorbei, um ein letztes Mal mit einem Känguru zu kuscheln.

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