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Von Perth nach Esperance in 13 Tagen

Mach dich bereit für einen epischen Roadtrip, der dich auf einer Strecke von 100 km an den herrlichen Stränden und Wäldern des Südwestens von Australien vorbeiführt.  


 DAS ERWARTET DICH

  • Gigantisch hohe Bäume, schneeweiße Sanddünen, friedliche Buchten und makellose Strände.
  • Outdoor-Abenteuer satt, von Tauchen in ruhigen Gewässern bis zum Heliflug, bei dem dir die Spucke wegbleibt.
  • Tiefe Einblicke in die indigene Kultur der Region von Margaret River mit einer Koomal Dreaming Twilight Didgeridoo Cave Tour.

AUF EINEN BLICK

Dauer: 13 Tage
Transport: Auto
Kosten: $$

Starte deinen Trip in Australiens Südwesten und überzeuge dich selbst, dass die Attraktionen an der Küste, die heimische Tierwelt und die atemberaubende Szenerie, die dir auf Schritt und Tritt begegnen, mit zum Besten gehören, was dieser Planet zu bieten hat.

Dieser Routenplan bringt dich ins quirlige Perth und führt dich in charmante kleine Städte wie Margaret River, Albany und Esperance. Ein Roadtrip für Naturfreunde, auf dem ein Highlight das nächste jagt.


Tag 1: Perth erkunden

Deine Tour durch Perth startest du am besten mit einer Flussfahrt auf dem Derbal Yerrigan, die am Elizabeth Quay ablegt und dir Einblicke in die verrückte Geschichte der „isoliertesten City der Welt“ gewährt. Am Bord einer solarbetriebenen Fähre im Stil der 1920er-Jahre wirst du dich wie Leo DiCaprio in „Der große Gatsby“ fühlen und gleichzeitig mehr über die Kultur des Whadjuk-Volks vom Derbal Yerrigan (aka „Swan River“) erfahren. Aus der Perspektive und durch die Sprache der Ureinwohner dieser Region lernst du, wie eng das Volk mit dem Fluss und der umliegenden Landschaft verbunden ist. Ein extrem emotionales Erlebnis! Übernachtet wird im City Perth Backpackers Hostel, supergünstig nur fünf Minuten zu Fuß von den angesagtesten Bars und Imbissen von Perth entfernt.


Tag 2: Fremantle entdecken

Mach dich drauf gefasst, mit offener Kinnlade durch Freemantle zu laufen – du wirst den Mund vor lauter Kultur, Marktständen, Galerien, Brauereien und unzähliger sonstiger Highlights nämlich nicht mehr zukriegen.

Und wenn die Sonne untergeht, erwacht der Bathers Beach mit seinem herrlichen schneeweißen Sand zum Leben. „Freo“, wie die Einheimischen ihr Freemantle liebevoll nennen, zeigt sich vor allem hier am Strand von seiner hippiemäßigsten, entspanntesten und offensten Seite. Alle gehen hierher, und hier geht alles. Eine nicht enden wollende „Orgie“ aus Kultur, Musik, Performances, Malerei, Bildhauerei und indigener Kunst.

In Freo nahm auch die Mikrobrauereiszene von Westaustralien ihren Anfang und trat von hier aus ihren Siegeszug an. In den Brauhäusern gibt’s neben handwerklich gebrautem Bier (was sonst?) auch kleine Snacks und eine Stimmung, die so einnehmend ist, dass du am liebsten alle deine Pläne fürs Leben über den Haufen werfen und hierbleiben willst. Kein Bock auf Bier? Probier die exzellenten Fish & Chips im Fishing Boat Harbour von Fremantle.

Und wenn du vor lauter Essen, Bier und Smalltalk nicht mehr kannst, haust du dich im Fremantle Beach Backpackersaufs Ohr. Günstiger könnte das Hostel nicht liegen: Mitten in der Stadt, umgeben von Restaurants, Cafés und Entertainment aller Art. Tipp: Gegen den Kater am Morgen hilft ein starker Latte aus einer der vielen Coffeebars


Tag 3: Mit den zahmen Delfinen von Rockingham schwimmen

Drrrrrrrrrrr … das war der Wecker! Raus aus den Federn, Kater mit Koffein bekämpfen und ab nach Rockingham, wo Hunderte neue Freunde auf dich warten: zahme Tümmler, die wir wegen ihrer charakteristischen Schnauzenform „Bottlenose Dolphins“ nennen.

Das Team vonRockingham Wild Encounters bietet seine „Swim with Wild Dolphins Cruise” schon seit 1989 an, ist also sehr versiert auf diesem Gebiet. Im geschützten Gewässer zwischen der Küste und den Inseln von Rockingham sind über 200 Tümmler zu Hause. Der Anblick dieser Meeressäuger garantiert Erinnerungen für die Ewigkeit. Zum Beispiel, wenn Mütter ihre Babydelfine stillen. Außerdem lernst du jede Menge „Fun Facts“, mit denen du auf der nächsten Party glänzen kannst, wie: „Hey, weißt du, wie Tümmler ihr Essen fangen? Mit Stachelrochen!“ Von den balzenden Männchen kannst du dir außerdem coole Dancemoves abschauen, um dein nächstes Tinder-Date zu beeindrucken.


Tag 4: Ab in den Süden zum Surfer-Mekka

Auf dem Weg nach Margaret River solltest du unbedingt im Städtchen Harvey anhalten, um ein Selfie vor „The Big Orange“ zu machen, einer riesigen – du ahnt es – Orange. Gleich auf Insta posten und jede Menge Likes einheimsen!

Anschließend geht die Reise weiter nach Bunbury, der drittgrößten Stadt in Western Australia. Für deine tägliche Dosis an knuddeligen Delfinen einfach bei den wilden Tümmlern in Koombana Bay vorbeischauen!

Dein nächster Halt heißt Busselton, Heimat des längsten Landungsstegs auf der südlichen Erdhalbkugel. Hier kannst du unfassbare 1,8 km weit über den Ozean (oder genauer, über die Geographe Bay) flanieren.

Aber das Beste soll man sich ja bekanntlich immer bis zum Schluss aufheben, deshalb ist Margaret River dein letzter Stopp für heute. Diese Region ist weltberühmt für ihre Weine und Lebensmittel. Über 120 Weingüter gibt es hier, also sorgst du am besten für eine ordentliche Grundlage. Was Margaret River außer Wein noch kann? Surfen auf dem Indischen Ozean, Mountain Biking und Kajak fahren. Ab geht's!

Und wenn die Zeit gekommen ist, in die Federn zu fallen, checkest du einfach im YHA Margaret Riverein.


Tag 5: Abenteuer in Margaret River

Jetzt wird’s tough: Hunderte von Kilometern schroffe Küste, gesäumt von wildem, ursprünglichem Buschland … Margaret River ist ein Paradies für alle, die gerne abseits ausgetretener Touri-Pfade unterwegs sind.

Surfprofis stürzen sich direkt in die Wellen. Anfänger machen vorher einen Surfkurs, denn diese Region rühmt sich mit einigen der hammermäßigsten und konstantesten Surfbreaks dieser Erde. Die Wellen sind hier so gut, dass sich jedes Jahr im April die Weltelite der Profisurfer in Margaret River zur World Surf League Margaret River Pro versammelt.

Keinen Bock auf Boards? Dann schnall dir die Wanderschuhe an die Füße und mach dich auf, den Cape to Cape Track zu bezwingen. Diese legendäre Wanderstrecke zieht sich auf einer Länge von 135 km entlang der Leeuwin-Naturaliste Ridge zwischen dem Leuchtturm von Cape Naturaliste und dem von Cape Leeuwin. Der Lohn für die qualmenden Socken ist der Blick auf einen der schönsten Küsten- und Waldstreifen des ganzen Landes und ein geologisch hochinteressanter Mix aus Klippen, Höhlen, Landzungen und Steinformationen, plus ein sich ständig verändernder Teppich aus Grünpflanzen und Wildblüten.


Tag 6: Der „richtige“ Margaret River

Heute heißt es Waden massieren und zurück zum Anfang, denn wir sind hier noch lang nicht fertig!

Nehmt an der Koomal Dreaming Twilight Didgeridoo Cave Tour teil, angeführt von Josh Whiteland, Mitglied des Wadandi-Volks und ein echtes Original. Auf diesem „Bushwalk“ erfährst du alles über die traditionellen Medizinpflanzen der Ureinwohner, und Josh spielt außerdem ein Didgeridoo-Ständchen – in einer Höhle!


Bei Sonnenuntergang hast du die Chance, eines der bestgehüteten Geheimnisse im Südwesten von Australien zu lüften – bei einer Kanufahrt auf dem eigentlichen Margaret River. Pssst … leise sein. Alternativplan: Schnapp dir ein kaltes Bier, setz dich am Surfer’s Point in Prevelly an den Strand und schau zu, wie die Sonne im Indischen Ozean versinkt.


Tag 7: Genuss pur in Margaret River

Muskelkater? Dagegen hilft eine ausgiebige Tour durch die kleinen Weingüter und Mikrobrauereien von Margaret River. Besser als jede Massage!

Die saubere Luft, der gute Boden und die zahlreichen Mikroklimazonen machen hier jeden Wein zum absoluten Unikat. Eine Weinprobe jagt die nächste, und jede ist anders. Keine Sorge, falls du den Unterschied zwischen Chardonnay und Riesling nicht kennst: Der Spaß steht im Vordergrund, und mangelnde Weinexpertise nimmt dir keiner übel. Auf der Reise in diese Premium-Weinregion ist aber eigentlich schon der Weg das Ziel, mit saftigen Weiden, blühenden Feldern, endlosen Weinbergen und malerischen Küstenstreifen, soweit das Auge reicht.

Am späten Nachmittag ist die Settlers Tavern ein toller Anlaufpunkt. Setz dich in den Biergarten, hör Live-Musik, iss einen Snack und genieß dazu ein regionales Bier vom Fass.


Tag 8: Unberührte Wildnis in Walpole

Heute geht's zurück auf die Straße. Dein Ziel: Walpole, via Nannup und Pemberton. Nannup und Pemberton sind adrette kleine Städtchen auf dem Land, die aussehen, als wäre hier die Zeit stehengeblieben (oder als hättest du dich direkt mit dem DeLorean aus „Zurück in die Zukunft“ hierher gebeamt). Kein Witz. Nannup trägt den Spitznamen „Garden Village“, zu Ehren der vielen wunderschönen Gärten. An einem langen Wochenende im März findet hier außerdem das jährliche Nannup Music Festival mit lokalen und internationalen Musikern statt. Der Karri Forest bei Pemberton ist gespickt mit tollen Outdoor-Aktivitäten, von Mountain Biking über Bush Walking, Schwimmen, Kanufahrten und Allradtouren bis zur weltbekannten Munda Biddi Radstrecke.

Für alle Adrenalinjunkies (und die, die sich selbst was beweisen wollen): Klettert den 61 m hohen Gloucester Tree im Gloucester National Park bei Pemberton hoch – und lasst euch vom Wahnsinnsblick auf den Karri Forest flashen.

Weiter geht's nach Walpole, berühmt für die riesigen Tingle- und Karri-Eukalyptusbäume in urwüchsigen Wäldern. Die Dinger sind so gigantisch, dass man die Gegend hier auch The Valley of the Giants nennt. Einfach direkt vor einen Stamm stellen, Kopf in den Nacken, Augen auf und – WOAAAH!!! Bevor dich diese schiere Urgewalt umhaut, darfst du die Stämme natürlich auch umarmen ...Aber nicht nur die Bäume sind groß, sondern der komplette Wald. Auf dem 800 m langen Boardwalk-Rundweg bekomms du einen Eindruck der enormen Ausmaße …


Tag 9: Atemberaubende Südwestküste

Bei manchen fängt der Tag mit einer Tasse Kaffee an. Bei dir mit einer WOW Wilderness Cruise. Mach dich bereit für noch mehr Wald und riesige Karri-/Tingle-Bäume, die direkt bis an entlegene Meeresarme, wogende Hügel und die schroffe Küstenlinie heranreichen.

Nach der Bootsfahrt geht's weiter in Richtung Albany, vorbei an der Stadt Denmark , die auf jeden Fall einen Abstecher wert ist. Dieses kleine Juwel am River Denmark, eingebettet in Karri-, Tingle- und Jarrah-Wälder, wartet mit weißen Sandstränden, großartigen Surfbreaks und baumgesäumten Hügellandschaften auf. Gib‘s zu, am liebsten hättest du jetzt einen wallenden Rock an, um Pirouetten drehend über die Wiesen zu hüpfen.

In Albany angekommen, schaust du im Whaling Museum vorbei, um mehr über die Ortsgeschichte rund um den Walfang zu erfahren. Du willst lieber richtige Wale sehen? Auch gut, mach eine informative Rundfahrt .


Tag 10: Militärgeschichte in Albany

Nach dem Zähneputzen fährst du die 40-minütige Strecke bis zum Granite Skywalk, einem Spazierweg, der sich um einen großen Granitklotz schlängelt, den Castle Rock, bis hinauf zur Spitze. Wandermuffel, rafft euch auf, es lohnt sich: freie Sicht auf den Park und die Felder bis nach Albany an der Südküste und zum Mount Gardner und Mount Manypeaks im Südosten. Von August bis September gedeihen hier Unmengen von Orchideen und Wildblüten.

Am Nachmittag geht’s zurück nach Albany, und sollte dein Akku nicht komplett am Boden sein, schau dir einfach noch ein bisschen die Stadt an. Schon gewusst? Albany ist der Ort, an dem die ersten Siedler aus Europa in Westaustralien landeten. Auch die erste Kolonne des Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC) brach von hier in den 1. Weltkrieg auf. Mehr über das große Erbe und die reiche Geschichte dieser Gegend erfährst du bei einem 30-minütigen Spaziergang auf dem Amity Trail.


Tag 11: Orca-Watching vor Bremer Bay

Heute fällt Geschichte aus. Stattdessen fahren wir die zwei Stunden von Albany nach Bremer Bay.

Diese Stadt ist gerammelt voll mit Stränden und all den coolen Sachen, die man am Strand machen kann, wie Schwimmen, Surfen, Sandboarden, Schnorcheln und Tauchen, plus Quad- und Allrad-Fahren.

Von Juli bis November kannst du hier ein paar alte Bekannte wiedersehen: Wale und Delfine. Im Februar und März ist der Bremer Bay Canyon fest in Orca-Hand. Die schwarzweißen „Free Willys“ gehen dann voll ab!

Du kannst keinen Orca entdecken? Auf einer Bootstour von Naturaliste Charters zeigen dir erfahrene Profis Orcas, Pottwale, Walhaie, Riesentintenfische und massenweise Seevögel.


Tag 12: Erlebe den berühmten Pink Lake

Endlich ist es soweit: Esperance, wir kommen! Hier trifft das goldene Outback auf den Südlichen Ozean. Heraus kommt ein totaler Farbflash – mit schneeweißen Stränden, leuchtend türkisblauem Wasser und rostbraunen Granitfelsen. New York Fashion Week in natura, Leute! Apropos Natur, Buschland und Inseln gibt’s hier auch in rauen Mengen.

Und natürlich eines der beeindruckendsten Naturschauspiele in ganz Australien – Lake Hillier, den berühmten „rosa See“. Man könnte denken, das Ding wäre speziell für Instagram gemacht!

Lake Hillier gehört zu den verrücktesten Naturspektakeln überhaupt. Yep, ein knallrosa See (Einhörner wurden bisher keine gesichtet). Sieh dir das Wunder des Recherche Archipelago unbedingt an – per Boot oder aus der Luft bei einem spektakulären Heliflug.

Der See ist nur 600 m lang und sieht aus wie ein Fußabdruck. Kleines Format, gigantische Wirkung. Du wirst Mutter Natur ewig dankbar sein.


Tag 13: Kängurus am Strand

Du suchst einen netten Platz, um dein Zelt aufzuschlagen? Wie wär's direkt am Strand, nur eine Stunde von Esperance entfernt? In einem der idyllischsten Nationalparks von ganz Westaustralien? Sieht so aus, als wäre heute dein Glückstag: Welcome to Lucky Bay!

Dank seiner geschützten Lage mitten im Cape Le Grande National Park gilt Lucky Bay als einer der besten Strände landesweit – mit makellosem weißem Sand, türkisblauem Wasser und konstant ausgezeichneten Badebedingungen. Dieser Strand ist eigentlich immer gut drauf. Außerdem ist er bekannt für die Wildkängurus, die hier auch gern ihr Nickerchen halten. Augen auf, Freunde, die Beuteltiere lieben diesen Beach!

Wenn du dich ausgeruht und ausgiebig Kängurus geguckt hast, wird es Zeit, wieder die Wanderschuhe/Sneaker zu schnüren, denn die „Bush Walks“ rund um Lucky Bay bieten eine tolle Sicht auf die umliegenden Inseln. Tipp: Von Mai bis Dezember ziehen hier Wale vorbei – mit einer Seelenruhe, als wär's einfach nur Montag und sie würden ins Büro gehen.

Im unwahrscheinlichen Fall, dass du von diesem Insta-würdigen Ort jemals genug haben solltest, wartet im Anschluss ein 8,5-stündiger Roadtrip zurück nach Perth auf euch. Gute Fahrt!

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