Tipps rund um australische Superfoods

Lecker und reich an Nährstoffen: Australische Köstlichkeiten begeistern gesundheitsbewusste Reisende. Tipps rund um australische Superfoods
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Tipps rund um australische Superfoods

Lecker und reich an Nährstoffen: Australische Köstlichkeiten begeistern gesundheitsbewusste Reisende.


Von Ute Junker

Vom würzigen Geschmack des Salzbusches bis zum leicht süßlichen Fleisch des Marron-Krebses finden Sie auf den Speisekarten der australischen Restaurants zahlreiche einheimische Zutaten. Manche dieser Lebensmittel dienten den Aborigines – unter der passenden Bezeichnung "Buschfutter" – über 50.000 Jahre hinweg als Nahrung.

IN AUSTRALIEN AUF DER SPEISEKARTE

STEINAUSTER

Wenn sich die Bewohner von Sydney heutzutage zu einem Steinauster-Brunch niederlassen, folgen sie einem jahrtausendealten Ritual. Vor den Ufern von Sydney Harbour findet man noch immer Muschelhaufen. Die Austernschalen wurden – wie man durch die Radiokarbonmethode herausfand – teilweise bereits vor 6.000 Jahren im Hafenbecken entsorgt.

Unser Tipp: Reservieren Sie einen Platz an der Bar des Bennelong, dem Restaurant des Küchenchefs Peter Gilmore in Sydneys Opernhaus.

KÄNGURU

Kängurufleisch ist reich an Proteinen, Eisen und Vitamin B. Außerdem ist es quasi fettfrei. Kein Wunder, dass es ein Grundnahrungsmittel der Aborigine-Stämme in ganz Australien war. Der beste Grund Kängurufleisch zu essen, ist allerdings sein köstlicher, an Rehfleisch erinnernder Wildgeschmack.

Unser Tipp: Im Melbourner Restaurant Attica serviert Küchenchef Ben Shewry rotes Känguru-Tartar mit australischen Bunya-Nüssen.

ZITRONENMYRTE

Zitronenmyrte ist eines der beliebtesten Buschfutter. Mit ihrem aromatischen, zitronig-limettigen Geschmack eignen sich die Blätter hervorragend als Aufguss für eine wohlriechende Kanne Tee. Sie harmonieren aber auch gut mit asiatischen Zutaten, etwa Chilischoten, Galgant und Ingwer. Darüber hinaus schmecken sie großartig in Desserts, Kuchen und Gebäck.

Unser Tipp: Unter der Leitung von Küchenchef Martin Benn hat sich das Sydneyer Restaurant Sepia für seine Kombination aus japanischen und australischen Aromen einen Namen gemacht. Hier wird Zitronenmyrte nicht nur in Desserts verwendet, sondern auch mit Meeresfrüchten kombiniert.

MARRON

Der Marron ist das australische Pendant zum Hummer. Das Fleisch des Süßwasserkrebses hat einen besonders zarten Geschmack und erzielt hohe Preise. Ein Großteil der begrenzten Bestände geht direkt an die Top-Restaurants Australiens. So bleibt der Marron ein teures Gourmet-Geheimnis.

Unser Tipp: Im eleganten Melbourner Restaurant Vue de Monde – im 55. Stock des Rialto, dem höchsten Bürogebäude der Südhalbkugel – wird der Marron auf dreierlei Weise serviert: roh, gegrillt und mit Zitrusaromen geräuchert.

WEITERE AUSTRALISCHE LECKEREIEN

MACADAMIANÜSSE

Die Macadamianuss gehört zu den erfolgreichsten australischen Exporten. Bei den Aborigines galt die Nuss als Delikatesse. Heute sind Macadamianüsse alltägliche Lebensmittel. Wie Nüsse im Allgemeinen sind auch Macadamianüsse reich an Nährstoffen. Dazu gehören einfache ungesättigte Fettsäuren sowie lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin B1, Mangan und Magnesium.

Unser Tipp: Im Restaurant ARIA in Sydney haben Sie einen wunderbaren Blick auf die Sydney Harbour Bridge und die Oper. Dazu serviert Chefkoch Matt Moran ein fantastisches Dessert aus Mandarinen, Macadamianüssen, weißen Maulbeeren und Joghurt.

BARRAMUNDI

Angler versuchen den Respekt einflößenden Raubfisch zu fangen. Küchenchefs hingegen lieben den Barramundi wegen seines festen, weißen Fleischs und seines köstlichen, dem Snapper ähnlichen Geschmacks. Das vielseitig verwendbare Fleisch lässt sich dünsten, braten, backen oder grillen und steckt voller Omega-3-Fettsäuren und Vitamin A.

Unser Tipp: Im Melbourner Bistro Pei Modern kommt gedünsteter Barramundi mit Radicchio Castelfranco, Pomelo und Avruga-Kaviar auf den Tisch.

NEUSEELÄNDER SPINAT

Schon im Jahr 1770, als James Cook erstmals die australische Küste kartierte, aß seine Crew das grüne Blattgemüse. Neuseeländer Spinat schmeckt – wie der deutsche Name bereits nahelegt – nach Spinat und Cook nahm auf seiner Rückfahrt einige Samen mit nach England. Damit tat er ein gutes Werk, denn Neuseeländer Spinat ist reich an Antioxidantien.

Unser Tipp: In Sydneys Hafenrestaurant Flying Fish wird Neuseeländer Spinat häufig als Beilage zu Meeresfrüchten aller Art serviert.

MANGROVENKRABBEN

Mangrovenkrabben stehen häufig auf der Speisekarte. Doch nichts geht über das Erlebnis, mit einem Aborigine durch die Mangroven zu waten, eigenhändig eine Krabbe zu fangen und sie über einem offenen Feuer zuzubereiten. Solche geführten Touren werden in Port Douglas, eine Autostunde (65 km/40 miles) nördlich von Cairns in Queensland, und in Cape Leveque, vier Autostunden (210 km/130 miles) nördlich von Broome in Western Australia, angeboten.

Unser Tipp: Im Eleven Bridge, dem Restaurant des australischen Küchenchefs Neil Perry in Sydney, wird Mangrovenkrabbensalat mit Mayonnaise aus Enteneiern serviert.

SALZBUSCH

Die Aborigines nutzten den Salzbusch, um sich mit lebensnotwendigen Proteinen und Mineralien zu versorgen und Schnittwunden und Stiche zu behandeln. Heute setzen Küchenchefs die Blätter auf vielfältige Weise ein: Sie werden vor dem Backen um Fleisch oder Fisch gewickelt oder mit Ingwer und Knoblauch angebraten.

Unser Tipp: Im Restaurant Billy Kwong in Sydney vermischt Küchenchefin Kylie Kwong australische Zutaten und chinesische Aromen zu Gerichten wie Salzbusch-Kuchen. Die Salzbuschblätter werden dazu mit Blätterteig umhüllt.

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