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Die 7 wichtigsten Dos und Don’ts rund ums Surfen

Surfen ist so was wie die Energiepille des Sports: Täglich eine Ladung und du fühlst dich fantastisch!


Surfen ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, an deinem Sommerteint zu arbeiten und dein tägliches Workout einzufahren – alles gleichzeitig! Dabei geht es nicht darum, wie gut du bist oder wie oft du mit dem Gesicht voraus im Meer landest: Es geht darum, Spaß zu haben. Und zwar jede Menge!

Wer Surfen lernen will, sollte allerdings ein paar wichtige Regeln beachten, um auf dem Brett eine gute Figur zu machen. Die Wellen gehören allen, deshalb in Kurzform: fair sein, fresh sein, und nach jedem Fail souverän wieder aufs Board steigen.

Für alle, die’s gern ein bisschen detaillierter möchten, haben wir unten die essenziellen Dos und Don’ts rund ums Surfen in Australien zusammengefasst.
 

Wer zuerst kommt, surft zuerst

In der Reihe hat immer der Surfer Vorfahrt, der am nächsten am brechenden Punkt, dem „Peak“ der anrollenden Welle, dran ist.

Wenn du also auf einen Rechtsbrecher zupaddelst und der Typ links neben dir auch, dann darf er zuerst ran.

Außerdem hat Vorrang, wer zuerst auf dem Board steht („First to feet”) oder wer lauthals die nächste Welle ankündigt, sprich: Sobald jemand in deiner Nähe „Left!“ oder „Right!“ brüllt, lass ihn vor.

Wenn du dir nicht sicher bist, was zu tun ist, frag bei einer Surfschule vor Ort nach oder mach am besten gleich einen Kurs.
 

Drop-ins vermeiden

„Drop-ins” sind mit das Fieseste, was beim Surfen passieren kann, denn du bringst andere Surfer um den Spaß (was GAR nicht gut ankommt …), und ist obendrein gefährlich.

Bei einem Drop-in fährt ein Surfer in eine Welle, auf der sich bereits ein anderer befindet, und nimmt ihm so die Vorfahrt.

Kann schon mal passieren, gerade bei Anfängern. Aber WENN es passiert, räum bitte so schnell wie möglich das Feld mit einem lauten „Sorry!“. AUF KEINEN FALL solltest du einfach vom Board springen und dem Kollegen damit den Weg versperren.
 

Wohin paddeln?

Vor dem großen Ritt gilt: Immer schön zum „Rip” rauspaddeln – das ist der flachere Bereich, in dem keiner surft und die Wellen eher sanft anrollen. Bei „Beachbreaks” (Wellen, die am Strand brechen) ist manchmal nicht ganz klar, wo das Rip liegt. Dann am besten daran orientieren, wo die wenigsten Leute im Wasser sind (oder einfach denen hinterherpaddeln, die aussehen, als wüssten sie, was sie tun).

Was ihr NIEMALS tun solltet, ist, direkt mitten ins Line-up zu paddeln – es sei denn, ihr wollt unbedingt ein Brett vor den Kopf kriegen. Ein weiteres absolutes No-Go: Jemandem in den Weg zu paddeln, der sich schon auf einer Welle befindet. Bleibt immer dahinter, sonst werdet ihr zwangsläufig überrollt – und fiese Flossenkratzer am Beachbody sind weder schön noch lustig, glaubt uns.
 

Immer gut festhalten

Statt „ich und mein Holz“ gilt „ich und mein Brett“: Ihr beide solltet untrennbar sein. Halte es gut fest (so wie deinen Schwarm auf einer Party voller Models) und immer unter Kontrolle. Sollte es wegdriften, zieh es schnell an der Leine (mit der du es hoffentlich am Bein befestigt hast!) zurück. Und achte drauf, dass du es NIE fallen lässt. Es gibt nichts Peinlicheres …
 

Trau dir was zu, aber überschätze dich nicht

Wenn du noch ganz am Anfang deiner Surfkarriere stehst, ist es nicht sehr empfehlenswert, mitten rein ins Line-up zu paddeln. Teste dein Können erstmal am Rand, wo weniger Leute sind. Tipp: Näher am Strand bricht die Welle ein zweites Mal, probier’s am besten erstmal dort.

Und weil wir so nett sind (und dich wahrscheinlich sowieso irgendwo am Strand sehen), legen wir noch ein paar Extra-Tipps für Surfanfänger drauf:

  • „Snaking“ geht GAR nicht. Nein, wir sprechen nicht von Wasserschlangen (hier gibt’s keine), sondern wenn du um einen anderen Surfer herumpaddelst, um vor ihm an der Reihe zu sein.

  • Entschuldige dich, wenn dir ein Missgeschick passiert. Keiner hat was dagegen, dass auch Anfänger ein bisschen Spaß wollen, gegen schlechtes Benehmen aber schon.

  • Halte deine Leine immer fest, wenn du dein Brett unterm Arm trägst, sonst stolperst du unter Garantie drüber.

  • Wer den schwierigen „Duckdive“ nicht beherrscht (das Durchtauchen unter der Welle wie eine Ente), sollte wenigstens die einfachere „Eskimo Roll“ der Longboarder lernen, bei der sich der Surfer beim Heranrollen der Welle unter sein Board dreht, um sich vor der Wasserwalze zu schützen. Dabei die Nase des Bretts so tief es geht unter Wasser drücken, um nicht mitgerissen zu werden. Wenn die Welle vorbeigerollt ist, schwupps wieder aufs Board drehen und weiterpaddeln.

  • Nicht vergessen: An einigen Stränden ist Surfen nicht überall erlaubt. Die Surfspots sind meist ausgewiesen, also gut auf die Markierungen achten. Wenn du nicht sicher bist, frag Rettungsschwimmer oder Einheimische. Am Bondi Beach in Sydney z. B. sind am Südende bis zum Turm der Rettungswacht nur Hard Boards erlaubt, dahinter nur Soft Tops. Das Wichtigste: Egal, was passiert – im Bereich zwischen der roten und der gelben Flagge herrscht absolutes Surfverbot!

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