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Australiens Tierwelt hautnah erleben

Australiens Tierwelt hautnah erleben

Als der gute alte Noah damals seine Arche gechartert hat, muss er sich direkt auf den Weg nach Australien gemacht hat, um die coolsten aller Tiere hier abzuladen. Cheers, mate!


Egal, ob ihr lieber mit Koalas knuddeln oder mit Krokodilen tauchen, Wale beobachten oder süßen Pinguinen beim Watscheln zugucken, mit kultigen Kängurus hüpfen oder mit zutraulichen Delfinen schwimmen wollt: Wir verraten euch, wo ihr die Tierwelt Australiens hautnah erleben könnt.
 

Quokkas

Quokkas sind kleine westaustralische Beuteltiere, die aussehen wie katzengroße Kängurus. Es sind possierliche, freundliche Gesellen, die permanent grinsen – und sich so zu echten Instagram-Stars gemausert haben. Ganz ehrlich, wer braucht schon die Kardashians, wenn er ein #quokkaselfie haben kann?

Sie gelten als „die glücklichsten Tiere der Welt“ und sind bekannt dafür, besonders zutraulich zu sein. Die Homebase der Quokka-Crew ist Rottnest Island – eine Oase der Ruhe mit türkisfarbenem Wasser und weißen Sandstränden, die man am besten per Fahrrad erkundet (von der legendären Hippie-Stadt Fremantle bringt euch eine Fähre in 45 Minuten hin). Macht euch gefasst auf Schnappschüsse für die Ewigkeit. Unbedingt vorher das Handy laden!


Wale

Die von der Sonne latent benachteiligten Südaustralier sind nicht die einzigen, die es im Winter in den Norden zieht: Auch Tausende von Walen legen jährlich die rund 10.000 km von der Antarktis ins warme Gewässer vor Queensland zurück, um sich zu paaren, ihre Jungen auf die Welt zu bringen und sie aufzuziehen.

Mehr als ein Dutzend Hostels haben sich entlang des nach den Buckelwalen benannten "Humpback Highway" angesiedelt, der in Hervey Bay endet, wo die Wale noch ein bisschen chillen, bevor sie wieder ihre lange Heimreise antreten. Die Tourboote von Whale Watching Sydney, der Meerblick vom Balkon des Port Elliot YHA, die Landzunge von Albany an der Südküste von Westaustralien und das Ningaloo Reef sind weitere tolle Aussichtspunkte. In Noosa habt ihr sogar die Möglichkeit, mit Sunreef Mooloolaba (versucht mal, das dreimal hintereinander schnell auszusprechen) zu den gigantischen Meeressäugern ins Wasser zu steigen.


Koalas

Ein Selfie mit Koala ist absoluter Garant für tonnenweise Likes (andernfalls könnt ihr euren Insta-Account gleich löschen). ACHTUNG, WICHTIG: In einigen Staaten ist es nicht erlaubt, mit Koalas zu knuddeln, darunter New South Wales, Victoria und das Northern Territory. Wenn ihr also mehr wollt als nur ein bisschen übers Fell streicheln, empfehlen wir euch einen Besuch in einem der Wildtierreservate in Queensland und South Australia.

Im Magnetic Island YHA, der einzigen Jugendherberge Australiens mit eigenem Wildpark, könnt ihr mit Koalas ein Champagnerfrühstück genießen und jede Menge Fotos schießen – auch mit weniger pelzigen, aber nicht minder attraktiven Vertretern der heimischen Fauna, wie dem Blauzungenskink (einer Eidechsenart), Krokodilbabys und Pythons. Ein Besuch im Port Macquarie’s Koala Hospital (nur eine Fahrtstunde südlich von Sydney) ist gratis und ein absolutes Muss auf eurer Fahrt entlang der Ostküste.
 

Delfine

Erinnert ihr euch noch an das Remake von „Flipper” aus den 1990ern, wo ein blutjunger Elijah Wood sich während der Sommerferien bei seinem Aussie-Onkel („Crocodile Dundee” Paul Hogan) mit einem Delfin anfreundet, der ihn dann vor einer Haiattacke rettet? Nein? Macht nix, ihr habt nichts verpasst. Was ihr aber auf keinen Fall verpassen solltet, sind die Delfine in Monkey Mia, einem beschaulichen Örtchen rund 900 km nördlich von Perth. Hier trefft ihr euren eigenen Tümmler-Freund und könnt ihn unter Aufsicht der Ranger im flachen Gewässer füttern. Noch mehr Flossenspaß gibt’s bei einem Tagestrip ab Perth (September bis Mai), oder ihr besucht die 130 Tümmler, die vor Port Stephens in New South Wales zu Hause sind.
 

Tasmanische Teufel

Tasmanien ist der einzige Ort auf der Welt, an dem ihr diese pelzigen Fleischfresserchen findet (und, äh, in der Comicserie „Looney Tunes“).

Ihr wolltet schon immer mal einem Tasmanischen Teufel ins Auge blicken? Dann lohnt sich ein Besuch im ersten „Unzoo“ der Welt, wo euch neben Wildtier-Abenteuern ein Garten mit typisch tasmanischen Pflanzen sowie einheimische Kunst erwarten. Durch den „Devil’s Den“ – einer Plexiglaskuppel im Boden – könnt ihr die kleinen Teufelchen aus nächster Nähe betrachten und die Welt aus ihrer Perspektive sehen.


Seelöwen

Die smaragdgrüne Eyre Peninsula in Südaustralien hat mehr zu bieten als „nur“ einen sexy Strand: Hier leben mit die niedlichsten Kreaturen Australiens – die Seelöwen.

Unternehmt eine Bootstour von Port Lincoln nach Hopkins oder Langdon Island, um herauszufinden, warum diese Säugetiere, die es nur in Süd- und Westaustralien gibt, den Spitznamen „Tierbabys der Meere“ tragen. Kleiner Tipp: Sie sind einfach nur niedlich, zutraulich, verspielt... und sie haben Schnurrbarthaare.


Pinguine

Der wohl niedlichste Flashmob, den ihr jemals sehen werdet, findet abends am Strand von Phillip Island in Victoria statt – wenn Hunderte Zwergpinguine nach ihrer langen Fischfang-Schicht nach Hause watscheln.

Von der Aussichtsplattform mit 300 Plätzen am Summerland Beach habt ihr den besten Blick auf die berühmte „Pinguin-Parade“ – wahlweise von der erhöhten Terrasse aus oder direkt am Boden, wo ihr hautnah dabei seid, wenn es die Stars des Abends zum Feierabendbierchen zurück in ihre Behausungen zieht.
 

Kängurus

Wer denkt, dass er auf Kangaroo Island jede Menge Kängurus trifft – liegt richtig! Australiens drittgrößte Insel ist gerammelt voll mit Vertretern ihrer eigenen Känguruart, plus dem „Who-is-Who“ der heimischen Fauna, mit Wallabys, Koalas, Ameisenigeln, Opossums, Seebären, Seelöwen, Delfinen, Nasenbeutlern, Goannas, Fledermäusen, Fröschen und einer Vielzahl von Wildvögeln.

Zurück auf dem Festland gibt es mehr Kängurus als Menschen, also begegnet euch unser Wappentier praktisch überall, zum Beispiel in den National Botanic Gardens in Canberra, rund um das Hunter Valley YHA, wo sich Wildkängurus in den Weinbergen tummeln, und an der Küste von Coffs Harbour. Das „Look At Me Now Headland” (was für ein Name!) am Emerald Beach ist auch ein guter Tipp. Wer an der Westküste unterwegs ist, sollte den Cape Le Grand National Park abchecken, 45 Fahrtminuten von Esperance entfernt. Freut euch auf Dünnschwanz-Schlafbeutler (aka „Pygmy Possums“), einen Teppich herrlicher Wildblüten – und natürlich scharenweise supersüße Westliche Graue Riesenkängurus.

 

Krokodile

In Australien lernen die Kinder ein Lied mit der Textzeile: „Never smile at a crocodile …“ – und das aus gutem Grund. Die Viecher sind gefährlich, und Begegnungen mit ihnen nichts für schwache Nerven. Wer mutig genug ist, kann im Crocosaurus Cove in Darwin in einen Plexiglaszylinder mit dem schönen Namen „Käfig des Todes” steigen und sich in ein Krokodilbecken absenken lassen … Das einzige Erlebnis dieser Art landesweit bietet einen spektakulären 360-Grad-Blick auf über 200 Raubtiere, die zu den tödlichsten dieses Planeten gehören. Für alle, die sich ihre eigene Sterblichkeit mal möglichst eindrucksvoll, aber gefahrlos vor Augen führen möchten: Das Crocosaurus Cove liegt gleich neben dem Darwin YHA – Melaleuca on Mitchell.


Haie

Falls ihr nach dem „Käfig des Todes“ noch nicht genug habt, geht’s in Port Lincoln gleich in die nächste Runde: Hier könnt ihr mit Haien tauchen – sicher geschützt hinter den Gittern eines Metallkäfigs. Die Tagesbootstour von der Eyre Peninsula schließt 45 Minuten „Käfigzeit“ ein, zusammen mit sieben anderen Todesmutigen. Zur Not könnt ihr euch also gegenseitig festhalten (Flirtoption!). Und wer sich nicht ins Wasser traut, kann immer noch ein Selfie mit der Hai-Attrappe vor dem Port Lincoln YHA machen (wir sagen’s auch nicht weiter).


Zwergwale

Sie kommen aus tropischen Gewässern, ihr seid hier wegen tropischen Gewässern – das kann kein Zufall sein! Deshalb solltet ihr zwischen Juni und August unbedingt einen Abstecher nach Queensland machen, um eine Runde mit den fröhlichen Zwergwalen zu planschen. Bis in die 1980er hinein war diese Spezies noch nahezu unbekannt, was angesichts ihrer Verspieltheit und Neugierde ziemlich überrascht. Die putzigen Meeressäuger sind sehr zutraulich, also keine Angst, wenn einer von ihnen flott auf euch zuschwimmt. Einige Anbieter haben die Erlaubnis, auf dem Riff zu touren, darunter Mike Ball Expeditions, Eye to Eye Marine Encounters, Deep Sea Divers Den und Spirit of Freedom.Kommt an Bord und nutzt die Chance, australische Zwergwale aus allernächster Nähe zu beobachten!

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