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Über und unter Wasser staunen Die schönsten Naturerlebnisse in Australien

Australiens Natur hautnah

Über, unter und im Wasser ist Australiens Natur sehenswert und so vielfältig. Fräulein Draußen zeigt dir ihr Naturparadies und gibt einige hilfreiche Tipps. 

 

«Über die Autorin: Kathrin schreibt auf ihrem Blog Fräulein Draußen über Naturerlebnisse in den heimischen Alpen und der weiten Welt. 2017 ist sie bereits zum zweiten Mal nach Australien gereist – unter anderem, um den 1.000 Kilometer langen Bibbulmun Track im Südwesten des Landes zu wandern. Ihre Berichte aus Australien kann man hier nach lesen.»

Mit Meeresriesen schnorcheln

Australien ist nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser das reinste Naturparadies. Und dabei gibt es weitaus mehr als „nur“ das berühmte Great Barrier Reef zu entdecken. Das Ningaloo Reef an der westaustralischen Coral Coast zum Beispiel ist mit über 300 Kilometern Länge auch nicht gerade klein. Es eignet sich zudem besonders gut für Schnorchel-Anfänger und Familien. Viele tolle Stellen zum Schnorcheln sind unmittelbar in Strandnähe zu finden, sodass du einfach ins Wasser waten und direkt losschnorcheln kannst.

Was für ein Erlebnis: mit Schildkröten schnorcheln © Alex Kydd - www.alexkyddphoto.com

Von Fischen in den buntesten Farben über Meeresschildkröten und Riffhaien bis hin zu unzähligen Schwamm- und Korallenarten gibt es alles, was das Unterwasserherz begehrt. Die im wahrsten Sinne des Wortes größte Unterwasserattraktion ist aber wohl der Walhai, seines Zeichens größter Fisch der Welt. Aber auch abseits der Walhai-Saison, die von Mitte März bis Mitte Juni stattfindet, kannst du mit faszinierenden Meeresriesen ganzjährig schnorcheln. So ein Mantarochen ist mit rund vier Metern Spannweite zwar nicht ganz so groß wie ein Walhai, aber ganz sicher nicht weniger beeindruckend. Nur wenige Meter über einem solchen Tier im Wasser zu paddeln, während der von oben schwarze Rochen quasi mühelos unter dir dahingleitet, ist ein wahrlich einmaliges Erlebnis. Die Ningaloo Marine Interactions in Coral Bay sind für Schnorchel-Tour übrigens sehr empfehlenswert.

Die Mantarochen schweben majestätisch durch das Meer © Alex Kydd - www.alexkyddphoto.com

Berge erklimmen und von Gipfeln herabstaunen

Wenn du an Australien denkst, hast du wahrscheinlich vor allem weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und endlos weite, rote Wüstengebiete vor Augen. Dabei bietet die australische Natur noch sehr viel mehr. Neben grünen Urwäldern, fruchtbarem Farmland, schroffen Steilküsten oder tropischen Sumpfgebieten gibt es auch spannende Gebirgsregionen.

Der höchste Berg des australischen Kontinents, der Mount Kosciuszko, ragt 2.228 Meter in den Himmel von New South Wales. Er gehört zu den Snowy Mountains, die zusammen mit den Victorian Alps in Victoria die Australischen Alpen bilden. Daneben gibt es aber auch viele unscheinbarere Gebirge, die tolle Gipfelwanderungen bereithalten. Die Stirling Range im Süden Westaustraliens, eine Bergkette, die sich plötzlich und wie aus dem Nichts aus dem rundherum flachen Farmland erhebt, wird dich begeistern.

Neben Touren auf Berge wie Toolburnup Peak oder Bluff Knoll, den mit 1.099 Metern höchsten Berg der Stirling-Range-Kette, kannst du das Gebirge auch etwas weniger anstrengend vom Stirling Range Drive aus erleben. Die 42 Kilometer lange Schotterstraße führt mitten durch das Herz des Nationalparks und bietet mehrere eindrucksvolle Aussichtspunkte.

Mit einem Wohnmobil macht mir mein Roadtrip durch Westaustralien am meisten Spaß © Kathrin Heckmann / Fräulein Draußen

In einem Meer aus Wüstenblumen baden

Das australische Outback ist ein lebensfeindlicher Ort, in dem es nur Sand und trockene Büsche gibt … oder vielleicht doch nicht? Dass auch die Wüstenregionen des Kontinents voller Leben stecken, erkennst du schnell, wenn du etwas genauer hinschaust. Und zur Blütezeit der Wildblumen musst du das noch nicht einmal. Im Oktober und November erreicht sie ihren farbenfrohen Höhepunkt und verwandelt das vermeintlich karge Land in ein Meer aus Blumen.

Westaustralien hat dabei die größte Vielfalt zu bieten, wobei das Ausmaß der Wildblumenpracht und die genaue Blütezeit von Jahr zu Jahr je nach Klima und Witterung unterschiedlich ist. Ein Geheimtipp an der Coral Coast ist zum Beispiel der Coalseam Conservation Park, rund 100 Kilometer östlich von Geraldton im Inland gelegen. Aber auch beliebte Hotspots wie der Kalbarri- oder der Nambung-Nationalpark erblühen zwischen Juli und Oktober.

Wildblumen © Kathrin Heckmann / Fräulein Draußen

Den südlichen Nachthimmel bewundern

Als Europäer weißt du oft gar nicht, wie ein richtiger Sternenhimmel aussieht. Durch die dichte Besiedelung siehst du meist nur einen Bruchteil der Sterne, die sich dort oben tummeln. Ganz anders in Australien, wo viele Orte weit entfernt von jeglicher Zivilisation und deren künstlicher Beleuchtung liegen. Außerdem ist der Sternenhimmel auf der Südhalbkugel tatsächlich noch ein bisschen spektakulärer. Hier kannst du nicht nur direkt ins Zentrum der Milchstraße blicken, sondern auch auf einige andere kosmische Wunderwerke wie das Sternsystem Alpha Centauri oder die Große und Kleine Magellansche Wolke.

Neben dem Sternenmeer gibt es noch ein zweites Naturschauspiel am australischen Nachthimmel: Denn die von den arktischen Regionen so berühmten Nordlichter gibt es auch südlich des Äquators und heißen dort Aurora Australis. Bewundern kannst du sie besonders gut auf Tasmanien, aber auch an der Südküste des Festlandes kannst du Glück haben. Die beste Zeit dafür sind die australischen Wintermonate Juni, Juli und August.

Es scheint fast so, als würden die Sterne in Australien heller leuchten © Kathrin Heckmann / Fräulein Draußen

Einzigartigen Tieren begegnen

Die Tier- und Pflanzenwelt Australiens ist einzigartig, viele Vertreter kommen nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt vor. Da sind einzigartige Tierbegegnungen vorprogrammiert.

Kängurus und Koalas kommen dir wahrscheinlich sofort in den Sinn. Sie sind nicht nur die Nationaltiere des Landes, sondern auch relativ weit verbreitet. Andere hingegen sind selbst in Australien eine Seltenheit und nur in kleinen Regionen oder sogar nur auf bestimmten Inseln anzutreffen.

Wie zum Beispiel die possierlichen Quokkas, die hauptsächlich auf Rottnest Island vor den Toren von Perth leben. Diese Kurzschwanzkängurus sind die (in)offiziell glücklichsten Tiere der Welt. Sie scheinen einfach dauergrinsend durchs Leben zu hüpfen und sind dazu noch relativ zutraulich, was das berühmte #Quokkaselfie zu einem beliebten Souvenir macht. Aber Achtung: Streicheln und füttern ist strengstens verboten! Muss man aber auch nicht, denn allein der Blick in ihr freudiges Gesicht macht schon glücklich.

Das wohl freundlichste Tier der Welt: ein Quokka auf Rottnest Island in Westaustralien © Kathrin Heckmann / Fräulein Draußen

Verrückte Felsformationen erkunden

Australien ist voll von geologischen Wunderwerken, geformt von den Elementen und dem Zahn der Zeit. Die Zwölf Apostel an der berühmte Great Ocean Road sind so eines, auch wenn mittlerweile nur noch acht der markanten Kalksäulen übrig sind. Bis zu 45 Meter ragen sie steil aus den tosenden Wellen und sind definitiv eines der Highlights der berühmten Great Ocean Road – vor allem beim Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang, wenn das Gestein in der Brandung leuchtet.

Sehr beeindruckend sind auch die Pinnacles im Nambung Nationalpark: uralte Kalksteinskulpturen, die sich zu Tausenden aus dem gelben Sand erheben. Und denen kannst du ganz nahekommen, denn eine vier Kilometer lange Sandpiste führt einmal mitten durch. Das Auto solltest du zwischendurch allerdings unbedingt auch mal in einer der Haltebuchten abstellen und zu Fuß durch die bizarre Wüstenwelt laufen. Dabei wirst du dich ganz schnell wie auf einem anderen Planeten fühlen. Was dir in Australien übrigens öfter mal passieren kann …

Bizarre Kalkfelsen - die Pinnacles sind definitv ein Highlight auf meiner Reise © Kathrin Heckmann / Fräulein Draußen

Die beste Reisezeit für Australien

Australien ist riesig und von unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen geprägt. Dementsprechend fällt auch die Empfehlung für die beste Reisezeit je nach Region anders aus.

Für den heißen und im Sommer sehr regnerischen Norden sowie das Outback ist der australische Winter von April bis Oktober am besten geeignet, während es im Süden im Sommer von Oktober bis März sehr angenehm ist.

Letztendlich hängt die Wahl der Reisezeit aber auch immer davon ab, was du vor Ort erleben möchtest. Während die kühlere Jahreszeit fürs Wandern an der Südküste sehr angenehm sein kann, ist hier an Baden noch nicht zu denken.

ANGEBOTE, UM AUSTRALIENS NATUR ZU ERLEBEN 

Globetrotter Kathrin hat dir ihre Naturerlebnisse gezeigt und du willst der Natur in Australien auch hautnah kommen? Dann schau dir doch mal die folgenden Angebote etwas genauer an:

Tasmanien auf eigene Faust

Zerklüftete Küsten, bizarre Bergwelten und wunderschöne, einsame Strände mit türkisblauem Meer begegnen Ihnen auf Ihrer Reise durch Tasmanien.

Koalas & Kangaroos

Gemeinsam mit Ihrem naturkundigen Reiseleiter entdecken Sie Australiens Flora und Fauna abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Sie erkunden das Buschland in der Umgebung Melbournes und erleben Koalas, Kängurus und Co. in ihrer natürlichen Umgebung.

21 Tage “Die Westküste im Allrad-Camper entdecken”

Erleben Sie die Highlights der Westküste individuell mit dem Camper von Perth bis Darwin. Delfine in Monkey Mia, spannende Nationalparks und Allrad-Abenteuer erwarten Sie. Die Einwegmiete für den Apollo Adventure Camper ist bei diesem Angebot inklusive.

13 Tage Mietwagenreise „Wildlife Down Under“

Auf Ihrer Reise ab Melbourne bis Adelaide sind besondere Ausflüge bereits für Sie inkludiert, bei denen Australiens Flora und Fauna und der Schutz der Tier- und Pflanzenwelt stets im Vordergrund stehen. Außerdem eingeschlossen sind Übernachtungen, Avis-Mietwagen ohne Selbstbehalt und GPS.

5 Tage Lady Elliot & Fraser Island erleben

Kombinieren Sie die zwei außergewöhnlichen Inseln und erleben Sie die Vielseitigkeit Queenslands. Der inkludierte Flugtransfer nach Lady Elliot Island bietet traumhafte Ausblicke. Gehen Sie schnorcheln und unternehmen Sie eine Bootstour, während Sie Fraser Island bei einer Allradtour entdecken.

Kathrins Lieblingsshots von Australien

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