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Kängurus in freier Wildbahn sichten

Die besten Spots für Kängurus in freier Wildbahn

Da hüpft das Backpacker-Herz! 


Von Jess Wilkinson und Fleur Bainger

Australien ist das Land der Kängurus. Nur hier findet man die kultigen Beuteltiere in freier Wildbahn. Und tatsächlich sieht man sie fast überall im ländlichen Raum, aber auch am Stadtrand. Aus irgendeinem Grund stehen Kängurus total auf Golfplätze – wenn ihr also noch keine entdeckt habt, probiert’s mal dort.

WICHTIG: Kängurus sind Wildtiere, und obwohl manche von ihnen mit Menschen gut klarkommen, bleiben die meisten lieber auf Distanz. Das solltet ihr auch tun und den Tieren in eurem eigenen Interesse nicht zu nahe kommen.

KÄNGURU-SPOTTING IN AUSTRALIEN

Lucky Bay, Westaustralien

Das berühmte Foto ist kein Fake: Kängurus liegen tatsächlich gern am Strand, besonders an der Lucky Bay, ca. 40 Fahrminuten östlich von Esperance. Der Campingplatz am oberen Ende der Bucht wurde vor Kurzem ausgebaut, und auf dem Gelände hüpfen echt viele Kängurus rum. Zum Sonnenbaden suchen sich die „Roos“ (wir Australier kürzen alles ab, auch „kangaroos“) gern das hintere Strandende aus. Eure Erfolgschancen, welche zu sichten, sind früh morgens oder spät abends am besten.

Hamilton Island, Queensland

Als hätte Hamilton Island mit seinen schneeweißen Stränden und dem türkisfarbenen Wasser nicht eh schon den Jackpot gezogen, ist hier zu allem Überfluss auch noch ein Paradies für australische Wildtiere. Und Kängurus gehören natürlich dazu! Tipp: Leise sein und Geduld haben (das sollte in dieser paradiesischen Umgebung kein Problem sein), dann werdet ihr bestimmt mit bildschönem Insta-Material der Beutelträger belohnt.

Flinders Ranges, Südaustralien

In der 540 Millionen Jahre alten Landschaft der südaustralischen Flinders Rangesleben gleich drei verschiedene Känguruarten: Das Rote Riesenkänguru, das Westliche Graue Riesenkänguru und das gefährdete Felswallaby sind auf den Ebenen in und um die Gebirgszüge und Schluchten zu Hause. Man sieht sie oft in der Nähe von Campingplätzen, vor allem im Wilpena PoundResort. 

Bells Beach, Victoria

Erinnert ihr euch an den kultigen Surferfilm „Gefährliche Brandung“ mit Keanu Reeves und Patrick Swayze von 1991? Bells Beach ist der Strand aus dem Film, der außer für seine grandiosen Wellen auch für seine Kängurus berühmt ist. Zu erreichen ist Bells Beach über Nebenstraßen der Great Ocean Road, mitten durchs Farmland (dort zeigen sich „Roos“!). Entlang der Bones Road ist die Känguru-Spotting-Wahrscheinlichkeit besonders hoch, aber auch auf dem Green des nahegelegenen Angelsea Golf Club.

Jervis Bay, New South Wales

Die Strände zur Jervis Bayhin (an der Küste von New South Wales) scheinen Kängurus irgendwie magisch anzuziehen. Am Pebbly Beach im Murramarang National Park z. B. sieht man oft Östliche Graue Kängurus, die faul im Sand fläzen. Viele von ihnen sind recht zahm und posen mit etwas Glück sogar für einen coolen Schnappschuss. Ein weiterer „Hotspot“ für Kängurus ist Honeymoon Bayin der Nähe von Currarong. Meist halten sie sich unmittelbar beim Campingplatz auf.

Kangaroo Island, Südaustralien

Nomen est omen, denn wir ihr euch bestimmt schon gedacht habt, verdankt Kangaroo Island ihren Namen den Unmengen von Kängurus, die hier herumhüpfen. Mehr als ein Drittel der Insel ist Nationalpark und/oder Naturschutzgebiet, daher haben die Tiere hier jede Menge Auslauf – so viel, dass ihr im Mietauto hier zwischen Abend- und Morgendämmerung nicht fahren dürft (die Anbieter haben Angst vor Wildunfällen). Die meisten Kängurus sieht man hier neben der Straße, auf Grasflächen und an einigen „Hochburgen“ wie Black Swamp im Flinders Chase National Park, Grassdale im Kelly Hill Conservation Park und im Lathami Conservation Park. Kangaroo Island ist per Fähre oder per Kurzflug ab Adelaide erreichbar.

Yanchep National Park, Westaustralien

Nur rund 45 Fahrminuten nördlich von Perth beheimatet der Yanchep National Park auf seinen weitläufigen Grünflächen Dutzende von Kängurus. Gerne „treffen“ sich die Beutelträger beim Yanchep Inn(fast so, als wollten sie gemeinsam ein Bier trinken). Tagsüber suchen sie meist im Schatten Schutz vor der Hitze, aber sobald die Sonne untergeht, beginnt die Känguru-Party! Übrigens hängt in den Bäumen entlang der 240 m langen Promenade im Yanchep National Park auch eine der größten Koalapopulationen des Landes ab.

Canberra, Australian Capital Territory

Die Australian National Botanic Gardens bieten mitten in Canberra einer Reihe einheimischer Wildtiere Schutz und Unterkunft. Die Östlichen Grauen Kängurus hier sind echte Frühaufsteher und pünktlich mit dem ersten Sonnenstrahl unterwegs. Am liebsten steuern sie offene Grasflächen an, daher kann man sie superleicht sehen. Von Zeit zu Zeit ziehen sie sich aber auch in den Schatten der Wälder zurück. Dann bitte nicht stören.

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