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Highlights im Roten Zentrum Ein Vorschlag für fünf Tage im Roten Zentrum

Highlights im Roten Zentrum

Das Rote Zentrum liegt im Herzen Australiens. Viele kommen hierher, um vor allem den Uluru, eines der weltbekannten Wahrzeichen Australiens, zu besichtigen. Der heilige Berg der Aborigines ist auch ein Highlight meiner Australienreise. Doch hier gibt es weitaus mehr sehenswerte Orte und Aktivitäten, die mich nachhaltig beeindruckt haben und die auch ihr besuchen solltet!

«Katrin Lehr hat vor zwei Jahren gewagt, von dem andere träumen: Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, ihren gut bezahlten Agenturjob gekündigt, und reist seitdem um die Welt. Ihre Reiseberichte mit Fotos veröffentlicht sie auf viel-unterwegs.de, einem der einflussreichsten Reiseblogs in Deutschland.»

Tag 1: Alice Springs – Eintauchen ins Outback

Bester Ausgangspunkt zur Erkundung des Roten Zentrums ist die größte Stadt im Outback: Alice Springs. Hier könnt ihr die Innenstadt erkunden und in zahlreichen Galerien die Kunst der Aborigines ansehen und kaufen. Die Werke in der Yubu Napa Art Gallery beispielsweise zeigen besonders schön die einzigartige künstlerische Ausdrucksweise der Aborigines im Roten Zentrum, die eine Punkte-Technik verwenden.

Vom Kriegerdenkmal auf dem ANZAC Hill, dem ANZAC Lookout, habt ihr den besten Blick auf die Stadt und die Gebirgskette der MacDonnell Ranges. Der Hügel ist vor allem zum Sonnenuntergang ein beliebter Spot. Am Abend habt ihr dann die Wahl zwischen zahlreichen Restaurants im Zentrum von Alice Springs. Mein Tipp: The Rock Bar.

Jeden zweiten Sonntag im Monat findet der Todd Mall Market statt, auf dem ihr besonders gut nach Souvenirs und Kunst – auch von Aborigines – stöbern könnt und viele Essensstände findet.

Blick über Alice Springs bei Sonnenuntergang vom ANZAC Hill © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Tag 2: Ausblicke aus der Luft

In Alice Springs solltet ihr unbedingt eine Fahrt mit dem Heißluftballon bei Sonnenaufgang buchen. Von oben bekommt ihr einen sehr guten Eindruck von der unglaublichen Weite des Outbacks. Unter dem Heißluftballon springen rote Riesenkängurus, am Horizont seht ihr die Berge der MacDonnell Ranges, dahinter die aufgehende Sonne. Traumhaft!

Heißluftballonfahrt, Alice Springs, Northern Territory, Australien © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Genieße die Weite über dem Roten Zentrum im Heißluftballon © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Heißluftballonfahrt, Alice Springs, Northern Territory, Australien © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Besonders zu Sonnenaufgang ein Erlebnis © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Nach diesem spektakulären Tagesbeginn geht es dann weiter zum 472 Kilometer entfernten Kings Canyon im Watarrka Nationalpark. Die Übernachtung: im Kings Canyon Resort. Unbedingt frühzeitig reservieren, wenn ihr einen Campingplatz mit Strom möchtet.

Die Sterne leuchten im Roten Zentrum besonders hell © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Tag 3: Watarrka Nationalpark – Kings Canyon

Für den Watarrka Nationalpark und den Kings Canyon solltet ihr euch mindestens einen Tag Zeit nehmen. Wandert zum Beispiel auf dem Kings Canyon Rim Walk (ca. 6 Kilometer lang, Dauer 3 bis 4 Stunden) am Rande des Canyons entlang und erlebt tolle Ausblicke auf die glatt abfallenden bis zu 100 Meter hohen Felswände und in die tiefe Schlucht. Die Farben des Gesteins reichen von Rot über Orange bis ins Gelb und Weiß hinein.

Auf dem rund 2,6 Kilometer langen Kings Creek Walk wandert ihr in eine grüne Oase mit Palmen mitten in die Schlucht hinein. Am Ende erreicht ihr eine Aussichtsplattform, von der ihr einen besonders guten Blick auf die Felswände habt. Danach geht es zurück zum Ausgangspunkt, denn das angrenzende Gebiet ist den Aborigines heilig – und somit für Besucher gesperrt.

Am Nachmittag könnt ihr an einem kostenlosen Vortrag eines Rangers teilnehmen. Achtet auf die Schilder mit den Uhrzeiten. Der Ranger erzählt von der Zusammenarbeit mit den Aborigines, erklärt Flora und Fauna und beantwortet alle Fragen. Eine tolle Gelegenheit, mehr über den Watarrka Nationalpark zu erfahren.

Eine tolle Aussicht erwartet dich beim Kings Canyon Rim Walk © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Tag 4: Uluru-Kata Tjuta National Park

Am nächsten Tag erreicht ihr nach einer Fahrt von etwa 300 Kilometern die nächste Station der Reise: den Uluru-Kata Tjuta National Park. Der Nationalpark wird von den Anangu-Aborigines gemeinsam mit Parks Australia verwaltet. Für die Anangu, die hier seit über 22.000 Jahren leben, sind die Kata Tjuta und der Uluru heilige Orte.

Um den Uluru zu erkunden, empfiehlt sich der Uluru Base Walk, der euch einmal komplett um den heiligen Berg führt. Auf Tafeln am Wegesrand könnt ihr euch über die Geschichten der Aborigines informieren. Genauso interessant wie die Erzählungen aus der Traumzeit ist übrigens die Oberflächenbeschaffenheit des Uluru. Je nach Sonneneinstrahlung ändern sich die Farben, und der Berg leuchtet in unterschiedlichen Rot-Orange-Tönen. Mein Tipp: Besucht auch das Uluru-Kata Tjuta Cultural Centre und erfahrt alles über kostenlose Angebote wie den Mala Walk oder Vorführungen der Ranger und Aborigines.

Übernachtung: Das Ayers Rock Resort in Yulara bietet Unterkünfte in jeder Preisklasse. Vom Luxusresort mit Blick auf den Uluru bis zum Campground.

Beim Mala Walk rund um den Uluru erhältst du tolle Informationen zum Uluru und die Kultur der Aborigines © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Tag 5: Helikopterflug über Uluru und Kata Tjuta


Kata Tjuta
, in der Sprache der Aborigines heißt das „viele Köpfe“, besteht aus 36 Hügeln, die eindrucksvoll in die Höhe ragen. Der höchste davon ist der Mount Olga mit 564 Metern. Erlebt an der Kata Tjuta Dune Viewing Area den Sonnenaufgang und begebt euch nach einem stärkenden Frühstück in die Walpa Gorge. Die Höhe der Hügel könnt ihr hier besonders gut ausmachen, wenn ihr entlang der steilen Wände nach oben blickt. Der Hin- und Rückweg dauert nur eine Stunde. Habt ihr mehr Zeit, begebt euch auf die Valley of the Winds Wanderung (3 bis 5 Stunden). Unbedingt genügend Wasser mitnehmen!

Bei der Valley of the Winds Wanderung kannst du die „vielen Köpfe“ besonders gut erkunden © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Ein absolut einzigartiges Erlebnis ist ein Helikopterflug über die Kata Tjuta und den Uluru. Den Flug mit Ayers Rock Helicopters könnt ihr entweder vor der Reise im Internet buchen oder spontan im Visitors Center in Yulara. Mein Tipp: Der Extended Uluru-Kata Tjuta Flight, er dauert ca. 36 Minuten.

Uluru, Northern Territory, Australien © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Unbeschreiblich: Ein Flug über das Rote Zentrum © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Uluru, Northern Territory, Australien © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Den Uluru von oben zu sehen, ist einfach ein einzigartiges Erlebenis © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Nicht entgehen lassen solltet ihr euch den Sonnenuntergang am Uluru, wenn der Berg bei untergehender Sonne wunderschön strahlt. Seid rechtzeitig vor Ort, um einen guten Platz vor Ankunft der Touren am Spot zu ergattern.

Das Farbspiel bei Sonnenuntergang am Uluru dürft ihr nicht verpassen © Katrin Lehr / Viel unterwegs

Nach Sonnenuntergang könnt ihr das Field of Light besuchen. Eine Lichtinstallation von Bruce Munro, bestehend aus einem Lichtermeer aus 50.000 Glaskugeln, die in unterschiedlichen Farben erstrahlen. Tickets unbedingt rechtzeitig buchen, da das Field of Light sehr beliebt ist.

Noch bis zum 31. Dezember 2020 kann das "Lichterfeld" mit seinen 50.000 Glaskugeln bestaunt werden © Katrin Lehr / Viel unterwegs

ANGEBOTE FÜR DAS ROTE ZENTRUM

Die Highlights von Katrin sollen auch deine Highlights werden und du hast jetzt auch große Lust, das Rote Zentrum zu sehen? Wie wäre es dann mit folgenden Angeboten:

14 Tage Mietwagenreise “Explorer Highway” ab Adelaide/bis Darwin

Erkunden Sie das weite Outback von Adelaide bis Darwin, inkl. Übernachtungen in Hotels der gewählten Kategorie, Avis Mietwagen (Null Selbstbehalt) und GPS. Bei Buchung mit Explorer Fernreisen ist die Einwegmiete in Höhe von AUD 1.100,- bereits inkludiert.

Tali Wiru Dinner

Genießen Sie ein exklusives 4-Gänge-Menü, während der Sonnenuntergang den Uluru in ein faszinierendes Farbenspiel taucht und der australische Sternenhimmel über Ihnen aufgeht. Lauschen Sie dabei den Legenden eines einheimischen "Storytellers" der Anangu und den Klängen des Didgeridoos.

Was gibt es im Roten Zentrum?

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