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Hang Loose in Sydneys Norden Surfen in Manly

Surfen in Manly

Surfen und Australien – das gehört zusammen, so wie Currywurst und Berlin. Surfen ist eine Sportart, die vom australischen Kontinent nicht wegzudenken ist. Kein Wunder also, dass auch bei meinem Besuch in Sydney mindestens ein Surfkurs ganz oben auf meiner persönlichen To-Do-Liste stand. Sydney bietet mit dem berühmten Bondi Beach eine perfekte Kulisse dafür. Weil ich aber mal aus der Stadt rauskommen wollte, zog es mich nach Manly. Und damit dahin, wo ich die bisher beste Surfstunde meines Lebens erlebt habe – und nein, das ist nicht übertrieben.

«Anne Steinbach schreibt für ihr Leben gern, wenn sie nicht gerade reist und reist leidenschaftlich, wenn sie nicht gerade schreibt. Manchmal kombiniert sie auch beides und endet dabei auf Holzbänken in sandigen Hintergassen der Elfenbeinküste, im Glitzercafé von Tokio oder am Strand von den Cook Inseln. Gerade erst hat Anne neben ihrem Blog annewhere noch das Reisemagazin Travellers Archive gegründet.»

Von Sydney nach Manly: Nur eine Fährfahrt entfernt

Manly liegt gerade einmal 40 Minuten von der Innenstadt Sydneys entfernt. Ich mache mich direkt morgens in Richtung Sydney Harbour auf und nehme von dort die Fähre nach Manly. Gemächlich schippern wir am berühmten Sydney Opera House vorbei, die Harbour Bridge wird kleiner und kleiner ...

Sydney, New South Wales, Australien © Anne Steinbach / annewhere

Schon die Fahrt nach Manly ist eine Sehenswürdigkeit © Anne Steinbach / annewhere

Sydney, New South Wales, Australien © Anne Steinbach / annewhere

Mit der Fähre geht es an Sydneys schöner Skyline vorbei © Anne Steinbach / annewhere

Manly: ein charmant entspannter Ort

9:10 Uhr Ankunft in Manly. Auf der Inschrift des Fährterminals steht „Seven Miles from Sydney, but a Thousand Miles from Care“ – und das hat auch einen guten Grund. Nur 11 Kilometer entfernt ist die entspannte 15.000-Einwohner-Stadt von Sydneys Geschäftsviertel, dem CBD, und doch ist die Atmosphäre hier völlig anders. Denn dank des scheinbar unendlich langen Ozeanstrandes und der perfekten Wellen ist Manly ein echtes Surfer-Paradies.

In Manly entspannt der Großstadt Sydney entfliehen © Anne Steinbach / annewhere

Surfen und Manly: schon lange ein Traumpaar

Wusstest du, dass Manly als die Geburtsstätte des Surfens in Australien gilt? Nachdem die hawaiianische Surflegende Duke Kahanamoku, der das Surfen quasi erfunden hat, erstmals in Manly war, war klar: Surfen und Manly – das gehört zusammen. Das liegt vor allem daran, dass die Bedingungen zum Surfen in Manly meistens gut sind. Einen schlechten Tag gibt es hier ganz selten.

 

Die Manly Surfschool: eine echte Institution

Meine Surfstunde habe ich in der Manly Surfschool gebucht. Vom Hafen von Manly spaziere ich durch die kleine Innenstadt in Richtung Strand. Die Manly Surfschool befindet sich dort direkt am Wasser. Die kleine Hütte liegt direkt neben dem Manly Life Saving Club, der schon seit 1903 und damit seit über 100 Jahren existiert. Die Surfschule ist ebenfalls eine Institution: Es gibt sie bereits seit 1983. Die Lehrer sind meist ehemalige Surfprofis oder, so wie mein Surflehrer, junge und extrem talentierte Surfer.

 

Surfen in Manly: perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene

Die Wellen in Manly brechen sehr sanft. Kein Wunder also, dass dieses kleine Küstenörtchen unter Anfängern und Fortgeschrittenen beliebt ist. Wer gerade erst mit dem Surfen anfängt, kann sich vorne im Weißwasser austoben. Davon gibt es hier eine ganze Menge.

Alle anderen können ohne Probleme weiter raus. Ich bin wahrlich keine trainierte Surferin, habe es in meiner Surfstunde aber geschafft, ganz entspannt so weit rauszupaddeln, wie es zu meinen Surfkünsten gepasst hat. Das Gute am Surfen in Manly ist, dass die Wellen nicht allzu weit draußen auf dem Meer brechen. Das bedeutet, dass man, wenn man eine Welle surft, nicht ewig braucht, um wieder hinaus zu paddeln.

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass das Surfen hier unglaublich viel Spaß macht. Nie, wirklich nie, hatte ich das Gefühl, dass die Wellen zu hoch oder ich zu weit vom Strand weg war. Ich fühlte mich sicher und hatten obendrein noch die besten Wellen, die man sich für eine kleine Surfsession am Morgen vorstellen kann.

Wer in Manly nicht surfen möchte, macht einfach einen Strandspaziergang © Anne Steinbach / annewhere

Nach dem Surfen gibt’s die Belohnung

Nach einer intensiven Surfstunde geht es für mich ins Boathouse. Dieses coole Restaurant befindet sich am Ende des Manly Coastal Walks und ist tatsächlich ein altes Bootshaus. In das hippe Restaurant zieht es besonders mittags eine Menge ausgehungerter Surfer. Mein Tag endet mit einem riesigen Salat, einer eiskalten hausgemachten Limonade, dem Blick auf das glitzernde Meer und einer Fährfahrt in Richtung Sydney Harbour – im Sonnenuntergang unvergesslich.

Manly, New South Wales, Australien © Anne Steinbach / annewhere

Nach einem anstrengenden Tag einfach in einem der Lokale in Manly entspannen ... © Anne Steinbach / annewhere

Manly, New South Wales, Australien © Anne Steinbach / annewhere

... wie zum Beispiel im Boathouse © Anne Steinbach / annewhere

Angebote für Sydney

Du möchtest surfen lernen? Oder willst du neben Surfen in Manly noch mehr von Sydney sehen? Dann wären doch folgende Angebote für dich interessant: 

Surfen in Sydney und Byron Bay

In Australien finden Sie die besten Surf-Hotspots der Welt. In Sydney und Byron Bay können Sie mit Lets Go Surfing die Grundtechniken des Sports erlernen: vom Paddeln übers Surfen bis zum Stehen auf dem Brett. 2-stündiger Kurs für Anfänger mit maximal 6 Personen.

Sydney Harbour Pass & Taronga Zoo

Entdecken Sie Sydney individuell: Der Pass bringt Sie an zwei oder drei Tagen mit der Fähre durch den Sydney Harbour. Pendeln Sie zwischen Darling Harbour, Circular Quay, Manly, Fort Denison, Watsons Bay, Shark Island und Luna Park. Außerdem ist der Eintritt in den Taronga Zoo einmalig inklusive.

Was ist sonst so in und um Sydney los?

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